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Der Düsterwald

Der Düsterwald ist ein finsteres Waldgebiet im Norden von Valkenstein, das sich bis zu den Ausläufern der Goldfelsen erstreckt. Inmitten des Waldes herrscht ständige Dunkelheit und selbst an einem sonnigen Tag vermögen es die warmen Strahlen nicht, den dichten Nadelwald zu durchdringen.

Der Legende nach soll der Wald so groß und mächtig geworden sein, weil im Zeitalter der Götter das Blut und Fleisch von Tausenden Sklaven den Boden fruchtbar gemacht haben, die ihr Leben beim Bau der Feste Hemoch-Vorr verloren. Viele Einheimische behaupten auch heute noch, dass die Geister der Toten in diesem Wald umherirren und schon so manchen unachtsamen Reisenden in den sicheren Tod geführt haben.

Auch hält sich die Legende vom Baum der Seelen, der inmitten des Waldes seinen Standort habe und der die Seelen all jener Lebewesen geraubt haben soll, die dumm genug waren ihn unvorbereitet aufzusuchen. Auf ewig die dunkelsten Geheimnisse flüsternd, soll er jeden in den Wahnsinn treiben der ihn nur ansieht.

Heutzutage ist das Betreten des Düsterwaldes auf einen Erlass des Herzogs der Arguswacht hin für jeden unter Höchststrafe verboten. Jeder, der ohne dessen Erlaubnis innerhalb des Waldes aufgegriffen wird, hat ein Schicksal vor sich, dass weitaus schlimmer ist als der Tod, denn die betreffende Person wird direkt in das Minengefängnis Kjallach-Thrond deportiert, wo sie den Rest ihres kurzen Lebens verbringen wird. Nur der Wildhüter des Herzogs und seine Späher haben das Recht, den Wald zu durchstreifen.

Doch auch eine Garnison der Reichsgarde befindet sich innerhalb des Waldgebietes. Die dort dienenden Soldaten, die von ihnen Kameraden hinter vorgehaltener Hand als „die verlorene Division“ bezeichnet werden, wurden persönlich vom Herzog des Düsterwalds ausgewählt und befolgen trotz ihrer Verbundenheit zum Reich und ihrem Eid auf den Großherzog nunmehr in erster Linie seine Befehle.

Inmitten des Düsterwalds befindet sich auch die Strasse der Verdammten, jener Pfad, auf dem die bemitleidenswerten Geschöpfe entlang getrieben werden, die als Strafe für ihre Verbrechen in das Minengefängnis Kjallach-Thrond geschickt werden. Viele dieser Menschen versuchen auf dem Weg nach Norden tiefer in den Wald zu fliehen, um ihrem Schicksal zu entgehen. Werden sie dann auf ihrer panischen Flucht von ihren menschlichen Wächtern gestellt und getötet, so haben sie noch das beste Schicksal ergattert, dass sie erreichen konnten, denn sollten sie ihren Bewachern entkommen sein, werden sie auf unaussprechliche Schrecken treffen, die am Schluss sogar ihre Seele verschlingen werden. Keine Person, egal ob Mensch, Elf, Zwerg oder von anderem Geblüt, die den Düsterwald ohne Erlaubnis des Burgherren von Hemoch-Vorr betreten hat, hat diesen je wieder lebendig verlassen.