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Das Labyrinth von Pytthorra

Das Labyrinth von Pytthorra ist ein riesiges unterirdisches Höhlensystem, das vor Urzeiten vom Fluss Steyk in die süd-östlichen Goldfelsen geschnitten wurde. Durch dieses Labyrinth hindurch bahnt sich der Steyk seinen Weg bis zur Küste des Weltensees.

Seinen Namen erhielt das Labyrinth durch die Sage von Kapitän Hyronimus Amrussen, der das Labyrinth angeblich als erster Mensch durchquert haben soll. Dieser berichtete von einer gigantischen Seeschlange, die sich irgendwo unter den Goldfelsen eingenistet hatte und der er und seine Mannschaft nur mit größter List und mannigfaltigem Glück entkamen. Den Namen, den Amrussen der Schlange gab, war Pytthorra, nach seiner, wie er behauptete, ersten Frau. Seitdem wird der unterirdische Seeweg als das Labyrinth von Pytthorra bezeichnet.

Im Laufe der Zeit hat sich der Steyk ein immer größeres Becken unter den Goldfelsen geschaffen. Heutzutage ist es sogar möglich mit großen Segelschiffen das Labyrinth zu durchqueren. Sehr zum Verdruss vieler Händler gibt es allerdings kaum noch fähige Navigatoren oder zuverlässige Karten, anhand derer man das Labyrinth durchqueren kann.

In ganz Valkenstein gibt es nur noch ca. zwei Dutzend Leute, die eine sichere Passage durch das Höhlenlabyrinth kennen und die sich für ihre Dienste als Navigatoren reich entlohnen lassen.

Obwohl die Durchquerung der Goldfelsen auf diesem Wege einige Gefahren birgt, seien es scharfkantige Klippen, stetige Dunkelheit oder plötzliche Untiefen, so nutzen vor allem überseeische Händler die Passage, da diese für sie trotzdem die schnellste und preisgünstigste Möglichkeit des Warentransports darstellt.