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Die Küstenstädte – Freyhaven und Tybalt

Die Küstenstädte Valkensteins, Freyhaven und Tybalt, liegen im äußersten Südosten des Landes, jenseits der Goldfelsen, an an der Mündung des Steyk. Beide Städte leben größtenteils vom Handel und dem Fischfang in den Gewässern des Weltensees.

Die Straßen der Küstenstädte sind größtenteils mit Unrat übersät, die schmalen Gassen beherbergen so manch zwielichtige Kreatur und in den Sommermonaten stinkt es so erbärmlich, dass selbst die Ratten ans Tageslicht kommen um ein wenig von der frischen Meeresbrise zu erhaschen. Auch die Gebäude sehen nicht besser aus, sondern unterstreichen mit ihrem Windschiefen Antlitz und der gedrungenen Bauweise das heruntergekommene Aussehen der Städte. Eine Ausnahme hiervon bilden die großen Paläste der Handelsfürsten, die sich hinter hohen Mauern vor dem Dreck der Straße verbergen und die abgeschottet vom Rest der Bevölkerung in ihren goldenen Palästen leben, geschützt durch kleine, aber gut ausgestattete Privatarmeen.

Die Bevölkerung der Küstenstädte ist für ihre aufwieglerischen Tendenzen bekannt und gefürchtet. Vor allem die Bewohner von Freyhaven neigen zu einer nicht zu unterschätzenden Gewaltbereitschaft gegenüber der herrschenden Klasse. Dies liegt wohl vor allem daran, dass vor mehreren Jahrzehnten ein bewaffneter Aufstand der Unterschicht gerade in dieser Stadt seinen Ursprung hatte, woraufhin Großherzog Nikolas I. die Großherzogliche Marine mobilisierte und den größten Teil der Stadt dem Erdboden gleichmachen ließ.

Auffällig ist, dass keine der Küstenstädte eine eigene Garnison der Reichsgarde besitzt, sondern vielmehr auf die Stadtwache zurückgreifen muss, die sich jedoch gerne immer mal wieder etwas dazu verdient. Anders als bei anderen Städten, trägt die Stadtwache zudem keine einheitliche Kleidung sondern nur ihre silbernen Erkennungsmarken als Beweis für ihre Zugehörigkeit.

Regiert werden die Städte von einem gewählten Senat, dessen Mitglieder aus der bürgerlichen Oberschicht stammen und sich ihr Amt zumeist erkauft haben. Solange die Städte allerdings weiterhin pünktlich ihre Steuern an den Großherzoglichen Kämmerer zahlen, sieht man in Weißenthurm geflissentlich über diverse Ungereimtheiten in der Verwaltung und rebellische Titulierungen als Freistädte hinweg.

Ein ganz anderes Problem sind die Streitigkeiten zwischen den Großfischereien der Küstenstädte und den Händlergilden, da jede dieser Parteien große Teile des Handels für sich beansprucht. Natürlich sehen dies die Machthaber von Valkenstein und vor allem die Herren der Küstenstädte ganz anders, welche ihrerseits auf ihre Einflussnahme und vor allem die stetige Besteuerung  der gehandelten Güter bestehen. Dieser Konflikt schwärt nun mittlerweile seit knapp einhundert Jahren und nicht einmal die besten Diplomaten des Großherzogtums konnten in der Vergangenheit die Parteien zu einem längerfristigen Kompromiss bewegen.


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