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Schlachtenfelde – Die freie Reichsstadt

In einer Zeit vor dem Anbeginn des Zeitalters des Großherzogtums, war Schlachtenfelde eine mächtige Festungsstadt, deren trutzige Mauern jedem Angreifer zu widerstehen vermochten. Die gesamte Stadt glich einer gewaltigen Festungsanlage und konnte im Verteidigungsfall Stadtteil für Stadtteil separieren, bis hin zur zentralen Burg, die in ihrem Inneren zeitweise ein fünfhundertköpfiges Gardeheer beherbergte.

Doch Schlachtenfelde war nicht nur eine befestigte Garnison, sondern auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, die heutzutage von Greifstedt aus verwaltet wird. Der Bevölkerung dieser spärlich besiedelten Provinz sagte man schon immer einen Hang zu eiserner Disziplin und ausgeprägtem Militarismus nach, so dass es nicht verwunderlich ist, dass die berühmte Schlachtendfelder Gardeakamdie die wohl besten, aber auch berüchtigtsten Soldaten ihrer Zeit hervorbrachte.

In der Vergangenheit hatte zudem der Orden der Ritter des Stählernen Herzens seine Heimstatt in Schlachtenfelde, von wo aus die Ordenskrieger immer wieder Kriegszüge in das naheliegende Gebirge, den Zyklopenhort, unternahmen um die dort umherstreifenden Orks, Goblins, Trolle und anderen Monster zu bekämpfen.

Viele Jahre war Schlachtenfelde das uneinnehmbare Bollwerk gegen alle Arten von Feinden, erstreckte sich ihr Herrschaftsgebiet doch vom Labyrinth von Pythorra im Süden, bis hinauf zu den Gewässern des Steyk im Norden. So kam es nicht selten vor, dass die Adligen der umliegenden Provinzen ihr Lager in Schlachtenfelde aufschlugen, wenn ihr Leben oder das ihrer Familie von Feinden bedroht wurde, denen sie selbst nicht standhalten konnten.

Aber die Geschichte Schlachtenfeldes sollte in einer schrecklichen Katastrophe enden. Im Zeitalter des Wolfes war Schlachtenfelde die erste große Stadt, die den heranstürmenden Armeen aus dem hohen Norden zum Opfer fiel. Die Stadt wurde geschliffen und ihr Umland vollständig verheert, so dass nur noch Trümmer ihrer einstigen Pracht übrig geblieben sind.

Selbst die eilends mit dem Beginn des Zeitalters des Großherzogtums angeworbenen zwergischen Ingenieure konnten die Stadt retten, woraufhin sich Theodor I. schweren Herzens dazu entschloss die Stadt aufzugeben und das gesamte Gelände als Mahnmal zu deklarieren, für all die tapferen Männer und Frauen, die im grossen Krieg ihr Leben gelassen hatten.

Da auch nicht ein einziges Mitglied der Familie derer von Schlachtenfelde das Zeitalter des Wolfes überlebt hatte, wurde die Verwaltung fortan in die Hände der Herren von Greifstedt gelegt, die seitdem versuchen wenigstens die Überreste der Stadt zu erhalten.

Heutzutage kann man jedoch wieder ein wenig Leben in den Ruinen der Stadt ausmachen, seit sich der Söldnerführer Marquis Renard de Calvignon mit seinem Tross in den Überresten der Trutzburg niedergelassen hat.

Der Orden der Ritterschaft des Stählernen Herzens hat hingegen seine zentrale Ordensfeste nach Weißenthurm verlegt, von wo aus auch heute noch alle Aktionen des Ordens, der mittlerweile zu einem der größten Geldverleiher Valkensteins avanciert ist, koordiniert werden. Auch die Schlachtenfelder Gardeakademie wurde in der Hauptstadt des Großherzogtums neu errichtet und bildet bis Heute das Offizierscorps der Reichsgarde aus.


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