browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Greifstedt – Heimat der Steineiche

Greifstedt

Greifstedt ist eine Stadt im Nordosten von Valkenstein. Hier leben ca. 7800 Menschen. Aufgrund ihrer Lage inmitten des Greifenwaldes lebt die Stadt hauptsächlich von der Jagd und dem Holzschlag. Doch auch ein reger Handel mit den südlich gelegenen Küstenstädten trägt zum geringen Wohlstand von Greifstedt bei. Mittlerweile werden die Schiffe der Valkensteiner Marine nur noch aus dem Holz der Steineiche  hergestellt. Trotz der anschaulichen Armut der Stadt, sind ihre Bewohner zufrieden damit ein Dach über dem Kopf zu haben und regelmäßige Mahlzeiten zu genießen.

Die meisten Gebäude von Greifstedt sind vollständig aus Holz errichtet und bilden in ihrer Anordnung einen Kreis, wodurch alle Wege ins Stadtzentrum führen. Inmitten von Greifstedt, stehen die wenigen Steingebäude die es in der Stadt gibt. Dies sind die Gebäude, die der herrschenden Schicht vorbehalten sind. Regiert wird die Stadt von Erik Sturmfels, dem Grafen von Greifswald. Obwohl diverse Gerüchte die Runde machen, dass Greifstedt gute Kontakte zum verborgenen Elfenvolk hätte, konnte dies noch nie bewiesen werden. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Bewohner schon immer einige wenige Elfen unter sich gehabt haben, diesen Umstand jedoch nie bemerkten. Nur die Familie Sturmfels weiß von den Elfen, die tagtäglich in ihrer Provinz umherwandern und mit denen sie jahrhundertealte Bündnisse verbinden.

Die Wege die die Stadt verlassen wirken wie Kreuz, wobei der nördliche Weg nach Namek führt. Die Straße nach Osten führt einen nach Brachhain, mitten durch die Felder und den Ausläufe des Greifenwaldes. Der Weg nach Süden  an Grenza vorbei, endet schließlich in der Küstenstadt Freyhaven. Die westliche Straße führt die Reisenden an Adlersfurt vorbei Richtung der Garnison und der Argustwacht.

Zwischen der Burg in der Stadtmitte und dem Gutshof der Familie Sturmfels liegt das Waisenhaus von Greifstedt. Zudem befindet sich die kleine Garnison des Ordo dux Lupos am Rande des Stadtzentrums.

Der Gutshof Hustat, liegt im südöstlichsten Teil der Grafschaft. Hier liegt ein Steinbruch wo der wenig genutzte Stein in Greifstedt abgebaut wird. Der Beruf des Steinmetzes ist hier nicht weit verbreitet und so ist Hustat mit seinen ca. 45 Einwohnern die kleinste Siedlung. Der Vogt Franziskus Stahldrucks hat in seiner Amtszeit dafür aber auch die meisten Grafen von Greifstedt erlebt.

Der Gutshof Kleinwald unter der Obhut der Freifrau Elisabeth Treuhand liegt im nordöstlichsten Teils des Greifenwaldes. Hier gibt es Holzlager und die vermutlich feinsten Tierfelle. Die am Rande des Gebirges lebenden Bären findet man nur in diese Region womit ihr Fell zu einer Rarität wird.  Hinter vorgehaltener Hand spricht man davon, dass die Freifrau selbst die größte Abnehmerin ihrer Felle ist. Kleinwald umfasst eine Einwohneranzahl von ca. 80 Leuten die sich aus Holzfäller, Jägern und Gerbern zusammensetzt.

Der Gutshof Eichenpass liegt fast in Mitten des Greifenwaldes. Mit ca. 100 Einwohnern liegt er im Mittelmaß der Siedlungen. Voigt Lukas Einert beaufsichtigt hier die Jagd und den Holzschlag um so nah an Greifstedt um für eine reibungslose Zuführung der Güter zu sorgen.

Der Gutshof Limea liegt im Süden an den Ausläufern des Zyklopen Hort. Der hier amtierende Vogt ist nicht gerade für die unerbittliche Treue zu Greifstedt und der ansässigen Familie des Grafen bekannt. Schon für Alrik Sturmfels war er eher jemand der mehr in die eigene Tasche wirtschaftet als sich um das Wohlergehen der Siedlung zu sorgen. Nur blieben die Beweise für dieses zu Zuwiderhandeln bis jetzt aus. Hier leben ca. 70 Einwohner.

Der Gutshof Brachhain hat ca. 80 Einwohner. Im Gegensatz zu den anderen Siedlungen liegt der Schwerpunkt hier bei Korn und Gerste. Der Vogt Tobias Bullbach ist im Greifenwald auch als einer der besten Braumeister bekannt. Die bekannte Wassermühle ist der ganze Stolz dieses Guts, auch wenn sich die Einwohner ebenso gut wie die anderen Siedlungen in der Jagd und Forstwirtschaft verstehen. In der Zeit des neunten Mondes findet immer ein Braufest statt.

Das kleine Gut Adlersfurt hat ca. 60 Einwohner. Die Zahl wird meist durch die Zahl der Pilger erhöht die sich von hier auf den Pfad zur Greifenstatue begeben. Mittelpunkt der Ortschaft bildet die Wulfkjorkirche.

Das Gut Grenza ist mit ca. 160 Einwohnern eine der zwei gößten Siedlungen im Greifenwald. Im Gegensatz zu den anderen Siedlungen findet man hier eine Caldyra Kirche, welche auch den Mittelpunkt der Siedlung bildet. Von Grenza setzen sich einige Patrouillen in Richtung Schlachtenfelde in Bewegungen, da man sich hier an der südlichen Waldgrenze zu Schlachtenfelde befindet. 

Das Gut Namek liegt im nördlichsten Teil des Greifenwaldes. Hier gehen die Holzfäller in die tiefsten Teile des Waldes um das Beste und stärkste Holz hervorzubringen. Gustav Klares ist hier der Vogt und hält die Siedlung in der dritten Familiengeneration. Sie gelten als eine der Familien die am treuesten zur Familie Sturmfels stehen. Hier leben ca. 160 Einwohner.

Der Turm am Steykfluss so nennt man den Ort wo die große Brücke über den Steyk führt. Früher war dies der alte Zollturm, doch hat sich der Ort in den Hauptumschlagsort für die Steineiche erhoben. Der Begriff Fluss ist hier untertrieben, der Anleger bietet den Fährleuten genug Zeit ihre Ladung zu sicher und das Holz von hier aus über den Steyk nach Weißenthurm zu bringen. Oder es über den Südsteyk  nach Freyhaven zu bringen wo es von dort aus in viele Länder exportiert wird.

Der Greifenwald

Der Name dieses Waldes entstammt einem menschlichen Irrtum, denn die ersten Siedler, die sich in diesem Gebiet ansiedelten, hielten die große geflügelte Statue, die tief im Wald verborgen liegt, für das Abbild eines Greifen. Die Erbauer der Statue, die Hochelfen, widmeten diese jedoch in Wahrheit dem Phönix, ihrem heiligen Tier.

Der Mischwald bedeckt ein riesiges Gebiet im Osten des Großherzogtums und wird nur durchbrochen von einer der großen Reichsstraßen. Innerhalb des Waldes leben, verborgen vor den Blicken der Menschen, noch immer die Nachfahren des Hochelfenvolkes, das diese Welt vor Jahrhunderten verließ. Ihre Siedlung ist jedoch gut verborgen und kein Außenstehender hat sie jemals gefunden. Nur wenn die Elfen es wünschen offenbaren sie sich den Freunden ihres Volkes. Das einzige Menschengeschlecht das ihr Vertrauen besitzt ist die Familie Sturmfels.

Ansonsten liegen neben einigen kleinen Gutshöfen und Siedlungen lediglich zwei größere Dörfer, Grenza im Süden und Namek im Norden, direkt an den Grenzen des Greifenwaldes. Die dortigen Einwohner leben hauptsächlich vom Holzschlag und der Jagd, wobei sie die strengen Bestimmungen, die von der Provinzhauptstadt Greifstedt gestellt werden, stets beachten. Ausnahmen bilden hier im Norden nur das Gut Hustat wo man am Rande des Gebirges Stein abbaut. Und das Gut Brachhain dort bauen die Bauern Korn und Gerste an.

Das Jagdrecht obliegt den Hegemeistern der jeweiligen Gutshöfe. Sie kontrollieren den Bestand des Wildes und damit auch ob jemand bei der Jagd gegen ihre Auflagen verstößt. Die Jagd ist eine der Hauptbestandteile in Greifstedt, ob man jetzt die Felle nutzt oder das Fleisch. Da die Jagd zum Lebensunterhalt der Einwohner dient sieht man hier vom vergnüglichen Teil der Jagd ab. Ausnahmen kann es hier jedoch geben wenn es sich um seltene Tier handelt. Hinter vorgehaltener Hand spricht man auch davon, dass die Hegemeister dafür sorgen, dass die Regionen der Elfen nicht verletzt werden. Der Hegemeister von Greifstedt ist der einzige der sich komplett auf mit Wild und Wald konzentrieren kann, ihm stehen noch zwei Jagdjunker zur Seite. In den anderen Regionen ist der Hegemeister nur eine Nebenfunktion. 

Die Greifenstatue

Die Greifen, bzw. Phönixstatue ist ein weiteres Überbleibsel des uralten Hochelfenvolkes. Vor Jahrhunderten war die Statue eine Kultstätte gewaltiger Macht, an der sich die Hochelfenmagier trafen um zu debattieren und ihre Kräfte zu erneuern. Dann wurde die Statue schließlich im Zeitalter des Untergangs das Gefängnis für einen abgrundtief bösen Elfenhexer, der nur unter extremen Anstrengungen und mit einem horrenden Blutzoll gebannt werden konnte. Mit den Jahrhunderten, nachdem sich das Volk der Hochelfen zerstreut hatte, gerieten auch die Macht und der Schrecken der Statue immer mehr in Vergessenheit. Heutzutage ist die Statue für die meisten Sterblichen die sie erblicken nichts weiter, als ein faszinierender Steinblock, in dessen Inneren ein Magier eine grünlich glimmende Flamme erkennen kann, wenn er seine Kräfte einsetzt, während er die Statue betrachtet.

Was die Magier jedoch nicht erkennen können, ist der wahre Grund der grünlichen Flamme. Denn dies ist noch immer der Geist des schrecklichen Elfenhexers, der erfüllt von Hass nur darauf wartet, dass ein unerfahrener Novize seinen Geist zu weit in seine Richtung ausstreckt, würde ihm dies doch die Gelegenheit geben, seinem ewigen Gefängnis zu entfliehen. Die Nachkommen der einstigen Hochelfen, die heutzutage unentdeckt im Greifenwald leben, meiden die Statue instinktiv, obwohl auch sie eigentlich nicht mehr wirklich wissen warum sie diese Abscheu empfinden. Trotzdem versuchen sie weiterhin jedes andere lebende Wesen von der Statue fernzuhalten. Die einzige Person in ganz Valkenstein, die weiß, worum es sich bei der Statue wirklich handelt ist Meister Quinion, der alte Hochelfenmagier und Rektor der Universität zu Weißenthurm. Zumindest derzeit ist er der einzige, der die Wahrheit kennt, aber auch eine andere Person, die nun auf der Feste Hemoch-Vorr herrscht steht kurz davor, dass Geheimnis zu lüften.

 

 

 


Keine Kommentare erlaubt.