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Weißenthurm – Die Reichshauptstadt

Die Hauptstadt des Großherzogtums Valkenstein ist die Festungsstadt Weißenthurm am Ufer des Steyk, die, umringt von tiefen Wassergräben und hoch aufragenden Mauern, für den Betrachter einen trutzigen und zugleich überwältigenden Anblick bietet.

Die zentrale Altstadt stammt noch aus dem Güldenen Zeitalter und wurde vom Volke der Elfen errichtet, die einst den Grundstein zum Bau der Stadt, die heute Weißenthurm genannt wird, legten. Die Baufertigkeit dieser längst verschwundenen Meister prägt noch immer das Stadtbild mit seinen hoch aufragenden Türmen aus weißem Marmorartigen Gestein. Zwischen diesen Jahrhundertealten  Bauten finden sich mittlerweile unzählige von Menschen- und Zwergenhänden geschaffene, architektonisch bewundernswerte Bauwerke. Durchzogen wird die Altstadt von einem Netz aus großen, gut ausgebauten Strassen und Plätzen, auf denen Händler ihre Waren aus aller Welt feilbieten.

Im Zentrum der Altstadt, erhaben auf einem Hügel thronend, befindet sich der Palast, der Großherzöge von Valkenstein, der umringt wird vom Regierungsbezirk, mit seinen Ämtern, Tempeln und öffentlichen Einrichtungen. Der Palast selbst gleicht eher einer Festung als einem Hort des Luxus. Die sechs Ecken seiner massiven Wälle werden gekrönt von mächtigen Wehrtürmen und der zentrale Burgfried ist der höchste und zugleich massivste Turm der Altstadt. Inmitten des Regierungsviertels steht außerdem der mächtige Oktagontempel des Tormentor. Ein riesiger Bau aus der Zeit des jungen Großherzogtums, dessen Kuppelhalle mehr als dreihundert Gläubige zugleich fassen kann.

Getrennt werden Alt- und Neustadt von einer mehr als fünfzehn Meter hohen Stadtmauer, die  vollständig aus weißem Gestein besteht und noch nicht einen einzigen Makel besitzt. Inmitten dieses inneren Walls, findet sich das bronzene Gildentor, das Alt- und Neustadt miteinander verbindet; wer dieses hinter sich gelassen hat, fühlt sich stets wie in einer anderen Welt.

Die Neustadt hingegen sieht aus wie jede andere Stadt, die von Menschenhand errichtet wurde. Mehrstöckige Gebäude, zumeist Windschief und vom Zahn der Zeit betroffen, dicht an dicht gedrängt, schmale Gassen und wenige große Hauptstrassen. Drei zentrale Marktplätze und viel Unrat in den finsteren Seitenstraßen erwarten hier das Auge des Betrachters.

Die Gardisten der Stadtwache Weißenthurms tragen allesamt schwarz-weiße Wappenröcke, mit dem stilisierten Wappen, derer von Valkenstein, dem Wulfkjors-Wolf sowie eine silberne Plakette, mit ihrer Dienstnummer, dem Dienstbezirk in dem sie angestellt sind und ihrem Rang. Die Gardisten der Palastwache tragen zusätzlich noch glänzende Plattenpanzer und mit einem Federbusch geschmückte Helme.

Der Hafen von Weißenthurm ist ein weiteres architektonisches Wunder der Stadt. Die Kais dort bieten mehr als fünfzig Schiffen gleichzeitig die Möglichkeit anzulegen und die Lagerkapazität der Hafengebäude übersteigt die anderer Städte bei weitem. Umringt wird der Hafen von einer steinernen Mauer, die nur unterbrochen wird, von den zwei natürlichen Zugängen im Osten und Westen. Somit muss jedes Schiff, das den Steyk befährt, durch den Hafen von Weißenthurm hindurch und einen entsprechenden Passierzoll entrichten. Bei Einbruch der Nacht, werden beide Hafenzugänge mit schweren gusseisernen Gattern verschlossen, die jedes Schiff davon abhalten in den Hafen zu gelangen. Zwei hohe ständig besetzte Leuchttürme signalisieren den herannahenden Schiffen zudem wo sich der Eingang zum Hafenbereich befindet.

Eine der größten Attraktionen in Weißenthurm ist der einmal im Jahr zur Jahreswendfeier stattfindende Jahrmarkt, zu dem Händler und Schausteller aus allen bekannten Reichen heran reisen. Ganz Weißenthurm und Umgebung gleichen in diesen Wochen einem einzigen riesigen Tollhaus. Während die Abgeordneten des Reichssenats in ihren marmornen Hallen debattieren, feiert das gemeine Volk, genauso wie die Oberschicht, die Adligen und reichen Händler, in den Strassen ein rauschendes Fest.


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