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Das Zeitalter des Untergangs

„Es existieren kaum mehr als ein halbes Dutzend Aufzeichnungen aus diesem Zeitalter, doch alle sprechen sie von den schrecklichen Dingen, die vor beinahe 1000 Jahren geschahen (gem. Engonischer Zeitrechnung 987 v.J.). Das Land selbst bäumte sich gegen das Leben auf. Gigantische Erdbeben waren die Folge, während ganze Landstriche in Erdspalten versanken und das brodelnde Erdfeuer mit dem Eis und Schnee des Nordens kollidierte. Über dem ganzen Land lag für mehr als drei Jahrhunderte ein Schleier des Todes, geformt aus Nebel und Rauch.

Selbst die Zwerge zogen sich vollends in ihre mächtige Festungsstadt Caer-Tog zurück, versiegelten ihre stählernen Tore und sollten sie für viele, viele Jahre verschlossen halten. Die wenigen verbliebenen Elfen bestiegen ihre grazilen Schiffe und segelten zu Beginn dieses Zeitalters fluchtartig in Richtung Süden davon. Am schlimmsten traf es jedoch die menschlichen Stämme, die den vollen Zorn der Götter zu spüren bekamen. Sie hatten keine dicken Mauern hinter denen sie sich verbergen konnten und so starben ganze Familien, Alte und Junge, Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen in wenigen Momenten vollkommen aus.

Niemand kann Heutzutage mehr genau sagen, wann sich das Land wieder vollends beruhigte oder mit welchem Opfer es sich schlussendlich zufrieden gab, doch ebbten um die Jahrhundertwende des Engonischen Jahres 400 v.J. die Erschütterungen ab und auch der Schleier des Todes wich nach und nach zurück. Die Überlebenden Clans sahen es als ein Zeichen der Götter und feierten viele Tage lang rauschende Feste zu der Götter Ehren. Auch die Zwerge öffneten schließlich wieder ihre mächtigen Tore und strömten ins Land hinaus. Gemeinsam begannen sie das verheerte Kernland Valkensteins zurückzuerobern und erneut urbar zu machen.“


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