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Das güldene Zeitalter

„Dank sei an dieser Stelle dem Zwergenclan der Ambossschläger zugedacht, welche Uns einen kurzen Einblick in ihre uralte Bibliothek gewährten, die sich in den steinernen Tiefen unter der Festungsstadt Caer-Tog befindet. Wenngleich nur kurz, konnten Wir auf diesem Wege doch einige Fragmente über eine Zeit zusammentragen, in der die Menschen gerade damit begannen sich in Clans zusammenzufinden, die aus wenig mehr, als nur den engsten Familienmitgliedern bestanden. Es war eine Zeit des Wohlstands, in der die Zwerge über den Norden und Westen Valkensteins herrschten, die Elfen hingegen den Süden und Osten kontrollierten. Beide Völker lebten in Frieden miteinander und jedwede Zwistigkeiten wurden gerecht verhandelt und entschieden.

Doch mit dem Aufstieg der Menschen kam es zu Streitigkeiten zwischen Elfen und Zwergen. So verlangten die Elfen, dass man die Menschen in ihrem Freiraum beschneiden müsste, dass man sie wie Leibeigene und Sklaven halten sollte, da sie ohnehin zu nichts anderem als den niedersten Tätigkeiten fähig wären. Die Zwerge hingegen sahen das Potential der Menschen und beharrten darauf, dass selbige sehr wohl zu Höherem fähig wären und sprachen ihnen in ihren Ländern eine gewisse Unabhängigkeit zu. Es kam zu immer heftigeren Auseinandersetzungen über diesen Streitpunkt und während viele Clans das Gebiet der Elfen verließen um sich auf dem Territorium der Zwerge anzusiedeln begannen die Elfen damit, dies mit Waffengewalt zu unterbinden, hatten sie doch ein Interesse daran ihre menschliche Dienerschaft zu behalten. Die immer schrecklicheren Massaker der Elfen führten schließlich dazu, dass die Menschen schon bald aufbegehrten und damit begannen zurückzuschlagen. Zuerst waren die Zwerge unsicher, ob sie den menschlichen Stämmen als Verbündete zur Seite stehen sollten, doch nachdem eine Gruppe elfischer Kavallerie einen Zwergenkrieger von hohem Range ohne Vorwarnung niedergeritten hatte, als dieser gerade versuchte zwischen ihnen und einem der Stämme zu verhandeln, schlugen sie sich auf die Seite der Menschen.

Langsam aber sicher versank Valkenstein im Chaos des Krieges, als nach einigen ersten Scharmützeln immer größere Schlachten ausgetragen wurden. Für die Elfen wurde die Lage immer bedrohlicher, denn trotz ihrer Magie und ihrer fähigen Kriegslisten besaßen die vereinigten Heere der Zwerge und Menschen eine zu große, zahlenmäßige Übermacht, als dass sie gegen diese hätten auf Dauer bestehen können. Gemäß den zwergischen Überlieferungen begannen die Elfen damit einen großen Plan zu schmieden und begannen finsterste Magie anzuwenden bei dem Versuch lieber das Land zu vernichten als es den bärtigen Gesellen und ihren barbarischen Verbündeten zu überlassen. Als sie ihren Plan schließlich umsetzten, stellte sich jedoch das Land selbst gegen sie und begehrte gegen die Kräfte auf, mit denen es geformt und geknechtet werden sollte. Dieser Umstand mündete in das Zeitalter des Untergangs.

Ob es sich wirklich so verhielt, ob die Hybris der Elfen wirklich Schuld war an der Katastrophe oder vielleicht gar der Götter unbarmherzige Faust auf die Kriegsparteien niederging, lässt sich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, doch schwören die Zwerge mit denen Wir uns zu unterhalten die Ehre hatten Stein und Bein darauf, dass es sich genauso und nicht anders zugetragen hat!“


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