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Weitere Götter des Valkensteiner Pantheons

Neben dem Glauben an Tormentor, werden auch dessen Kinder Caldyra und Wulfkjor in allen Teilen des Großherzogtums verehrt. Caldyra steht hierbei vor allem für die verschiedenen Aspekte der Natur, dem Wandel der Jahreszeiten, dem Wachsen und Gedeihen, aber auch für das Sterben und Vergehen. Sie ist die Göttin des ewigen Kreislaufs, deren Symbol eben jener Kreis ist, der zumeist als ineinander verzweigte Kornähren dargestellt wird, in deren Mitte ein Sonnensymbol thront, in dem wiederum ein Totenschädel abgebildet wird.

Tormentors verehrter Sohn, Wulfkjor, wird vor allem immer dann angerufen, wenn es darum geht Recht zu sprechen oder sich vor Flüchen und böser Hexerei zu schützen. Sein heiliges Symbol ist der Wolfsschädel, der im Laufe der Jahrhunderte zugleich das Wappentier der Großherzoglichen Familie geworden ist.

In vielen Fällen wird das Wulfkjor Zeichen noch mit gekreuzten Blitzen oder einer geballten Faust kombiniert, welche die kriegerischen Aspekte seines Wesens zeigen und eine Verbindung zu seinem Vater darstellen. Wulfkjors Anhänger halten ihre Zeremonien vor allem bei Gewitter und anderen Unwettern ab, da sie im Heulen des Sturms Wulfkjors Stimme vernehmen können, die ihnen den Weg weist.

Wulfkjors verhasster Bruder Branok ist der Gott der Magie und Hexerei. Sein Name wird von allen Valkensteinern nur mit Widerwillen ausgesprochen. Im ganzen Reich gibt es nur eine Handvoll von Leuten, die sich der Anbetung Branoks gewidmet haben, um auf diesem Weg zu mystischer Macht und Ruhm zu gelangen.

Der Kult Branoks wurde bereis kurz nach der Einrichtung des Großherzogtums geächtet und wird von der Inquisition strengstens verfolgt. Trotzdem taucht von Zeit zu Zeit immer mal wieder eines der verbotenen Symbole Branoks auf, ein schwarzes Dreieck, dessen Ränder von einer Sanduhr durchbrochen werden.

Neben dem Glauben an Tormentor und dessen Kinder sind in Valkenstein auch einige andere Kulte ansässig, wie etwa der Schutzgott der Zwergenfeste Caer-Tog, Gohron der Trollhammerer. Dieser wird zumeist dargestellt als ein uralter Zwergenkönig, mit einem mächtigen weißen Bart, einem gewaltigen silbernen Kriegshammer in seinen gepanzerten Händen und einer prunkvollen Rüstung aus Drachenschuppen, während er seine Heimat von dem Gezücht der Unterwelt befreit.

Doch auch die Elfen des Greifenwalds haben eine eigene Göttin, namens Jàvinièl, die sie in ihrem Bestreben, ihre Heimstatt zu erhalten und ihre Geheimnisse zu schützen, um Hilfe anrufen. Ihr heiliges Symbol ist der Tautropfen, in dem sich die Struktur eines Ahornblattes widerspiegelt.

Neben diesen ursprünglich rein Valkensteinschen Göttern, sickerten im Laufe der Jahre auch viele fremde Kulte in das Reich ein. So etwa der Glaube an Gottheiten namens Tior, Hydracor, Grimnir, Valaya, Krom und viele andere, die von Reisenden aus fernen Landen mitgebracht wurden. Ihre Anhänger sind jedoch nur spärlich gesät und werden von den großen Kulten in der Regel ignoriert oder als ein Aspekt des eigenen Glaubens adaptiert. Außerdem begegnet die Inquisition neuen Kulten und deren Verkündern stets argwöhnisch und beobachtet diese sehr genau.