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Die Inquisition zu Valkenstein

Die Inquisition ist neben der Reichsgarde die wohl mächtigste Institution des Großherzogtums Valkenstein. Als Grundlage ihrer Macht bezieht sich die Inquisition auf die vom ersten Großherzog, Theodor I., aufgestellten und noch heute gültigen Gesetze, die zum einen im Codex Iuris Impero und zum anderen im Codex Legis Inquisitionis Sanctionis niedergelegt wurden.

Die Aufgabe der Inquisition ist es, die Gesetze des Großherzogtums zu codifizieren und durchzusetzen. Außerdem überwacht sie die moralische Reinheit der Reichsbürger und dient dem Staat als effektiver Geheimdienst, der bis weit über die Landesgrenzen hinaus gefürchtet ist. Anders, als in vielen anderen Ländern, ist die Inquisition Valkensteins keine Zusammenkunft von Ordenskriegern oder Jünger einer wie auch immer gearteten Kirche. Vielmehr ist sie ein reines Instrument der Durchsetzung von Recht und Gesetz und agiert stets nur in dessen Rahmen.

Um diese Ziele zu verwirklichen stehen der Inquisition beinahe uneingeschränkte Ressourcen zur Verfügung, da jeder Bürger des Großherzogtums, gleich welchen gesellschaftlichen Rang er bekleidet, per Edikt dazu verpflichtet ist, einem Inquisitor jede Unterstützung zu gewähren, die dieser zur Erfüllung seiner Mission für nötig erachtet.

Aus diesem Grund steht jeder, der den ehrenvollen Rang eines Inquisitors erreicht hat und vom Iudex Superior in sein Amt berufen und vom Großherzog bestätigt wurde, von diesem Tage an über dem Gesetz. Nur die hohen Würdenträger der Inquisition haben das Recht Mitglieder aus den Reihen ihrer Inquisitoren im Falle einer Verfehlung anzuklagen und zu verurteilen.

Kein weltlicher Herrscher darf die Autorität eines Inquisitors in Frage stellen. Sollte es doch einmal dazu kommen, dass ein Valkensteiner Vollbürger von einem Inquisitor angeklagt wird, kann er durchaus verlangen, dass sein Fall einem höherrangigen Inquisitor zugeteilt wird, woraufhin dieser dann die volle Entscheidungsgewalt besitzt, sofern er sich dazu bereit erklärt, den Fall zu übernehmen.

Ein einmal gefälltes Urteil eines Inquisitors kann nur durch den Einspruch einer höheren inquisitionellen Instanz korrigiert werden. Ein Urteil eines Inquisitors kann jedoch von nichts und niemandem wieder aufgehoben werden.