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Von der Regierung

Das Großherzogtum Valkenstein teilt sich heutzutage in sechs Herrschaftsbereiche auf, die als Provinzen bezeichnet werden. Die obersten Herren des Großherzogtums entstammen dem Adelsgeschlecht derer von Valkenstein, das Theodor I. noch auf dem Schlachtfeld des Grossen Krieges begründete. Seit dem Beginn ihrer Herrschaft residiert die Großherzogliche Familie traditionell in der Hauptstadt Weißenthurm.

Der Großherzog von Valkenstein war und ist der souveräne Herrscher über alle Ländereien des Reiches, von den gläsernen Weiten der Zyrrkud-Ebene, über das gigantische Gebirge der Goldfelsen, entlang des Flusslaufes des Steyk, noch über die Gabelung des großen Flusses hinaus, bis hin zum großen Weltensee. Mittlerweile erstreckt sich sein Herrschaftsbereich sogar bis in das ferne Land Engonien hinein..

Um das Großherzogtum effektiver regieren zu können, wurde unter der weisen Führung von Theodor I. eine Provinzregierung eingerichtet, die bis heute Bestand hat. Das Reich wurde zu diesem Zweck in fünf Regierungsbezirke aufgeteilt, zu denen sich mittlerweile ein sechster Bezirk, die Provinz Reichsfeld, im engonischen Andarra gesellt hat.

Neben den Provinzen des Kernlandes, Düsterwald, Celestia und Greifswald, unterstehen dem Großherzog auch die Valkensteiner Küstenstädte im Südosten und die Nomaden der Ebene von Zyrrkud. Auch wenn diesen Gebieten eine gewisse Autonomie zugebilligt wird, sind sie doch der Treue gegenüber dem Großherzoglichen Hause verpflichtet.

Die Zwei Säulen der Regierung:

Der amtierende Großherzog herrscht in Valkenstein als absolutistischer Herrscher. In den Rängen der Adeligen nimmt er die höchste Stellung ein und jeder Bürger, vom Greis bis zum Säugling, gleich ob Mann oder Frau, ist ihm zu absoluter Treue verpflichtet. Als Großherzog repräsentiert er alle Ideale Valkensteins und vereint in sich den Intellekt des Philosophen, den Mut des Kriegers und das Geschick des Diplomaten. Sein Wort ist Gesetz und niemand hat das Recht sich gegen seinen Befehl aufzulehnen ohne Verrat an seinem Land begehen zu können.

Die einzige Ausnahme hiervon bildet der Iudex Superior, der höchste Richter Valkensteins und Oberhaupt der Inquisition. Dieser ist die einzige Person in Valkenstein, die den Großherzog in seine Schranken verweisen kann.

Diese Schranken bestehen aus der Idee der zwei Säulen des Großherzogtums, die Theodor I. eingeführt hatte. Während der Großherzog der souveräne Herrscher des Reichs ist und die Ideale und Gesetze Valkensteins erschafft, ist der Iudex Superior derjenige, der diese anerkennt, codifiziert und durchsetzt. Kein Großherzog hat somit das Recht Gesetze eigenmächtig zu beschliessen, sondern kann diese dem Iudex Superior nur als Vorschlag unterbreiten. Auf der anderen Seite ist jedoch der Großherzog derjenige, in dessen Ermessen die Interpretation der bestehenden Gesetze liegt, so dass eine gegenseitige Kontrolle dieser zwei Säulen der Regierung geschaffen wird.

Der Reichssenat:

Eine weitere wichtige Instanz in Valkenstein ist der Reichssenat. Dieser trifft sich einmal im Jahr unter großem Zeremoniell am Folgetag der Jahreswendfeier in der Hauptstadt Weißenthurm. In ihm sind zwei Vertreter aus jeder Provinz des Reiches enthalten, sowie der jeweilige Provinzherrscher. Den Vorsitz der Ratssitzung führt traditionsgemäß der Herzog des Düsterwaldes.

Der Reichssenat berät sich in der Regel ab dem Tage seiner Zusammenkunft für zwei Wochen und erarbeitet in dieser Zeit eine Erklärung, in der alle Wünsche der Provinzen und besonderen Vorkommnisse des letzten Jahres enthalten sind. Diese Erklärung wird im Anschluss an die Debatte vom Vorsitzenden des Reichssenats dem Großherzog unter vier Augen offeriert. Auf den Tag genau eine Woche nach der Sichtung der Erklärung, wird der Großherzog dann vor den Senat treten und eine Erklärung abgeben, in der er seine Entscheidungen bezüglich der Wünsche und Bitten der Provinzen bekannt gibt.

Der Reichsrat:

Im Kriegsfall oder im Falle eines anderen Ausnahmezustandes, wird der Großherzog sofort den Reichsrat einberufen. Dieser besteht aus den Grafen von Celestia, Greifswald und Reichsfeld, den Consuln der Küstenstädte, dem Herzog des Düsterwaldes, dem Iudex Superior und dem Großherzog selbst. Unterstützt wird der Reichsrat von den Abgesandten der Generalität der Reichsgarde. Der Reichsrat entscheidet verbindlich über Krieg und Frieden und alle damit zusammenhängende Schritte. Auch wenn im Rahmen der Reichsratssitzungen immer wieder Abstimmungen vorkommen, so hat der Großherzog doch stets ein Vetorecht gegenüber den anderen Mitgliedern.